Infografik: Viele Deutsche vernachlässigen die Finanzplanung | Statista
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Was ist Finanzplanung?
Sie ist die Grundlage jedes sinnvollen Umgangs mit den eigenen Finanzen. Hier werden alle bestehenden wirtschaftlichen Verbindungen wie Einnahmequellen, Geldanlagen, Versicherungen, Darlehen, Kosten etc. durchleuchtet und detailliert aufgenommen. Wechselwirkungen und langfristige Ausblicke werden transparent und in vielen Grafiken sichtbar. Am Ende erstellt der Finanzplaner eine ToDo-Liste. Diese ist die Grundlage für den Optimierungsprozess – weg von einem self-made-Flickenfloß hinzu einer stolzen solide funktionierenden Yacht. Aber: Auch eine gute Yacht muss ab und an überholt werden.

Wie funktioniert Finanzplanung?
  1. Datenaufnahme (zwei Termine)
Die Datenaufnahme ist das Fundament. Hier werden alle relevanten Vorgänge vom Finanzplaner detailliert aufgenommen und studiert. Dies geschieht entweder auf Wunsch des Mandanten bei ihm  zu Hause, also an dem Ort an dem sich die meisten Informationen befinden, oder über sogenannte Datenfreigabeerklärungen. Hierbei ermächtigt der Mandant den Finanzplaner alle erforderlichen Daten bei Banken, Versicherungen, Steuerberatern zu erfragen.
Unterstützt und kombiniert wird dieser Datensammelvorgang mit E-Mail und Telefon. In Zukunft besteht auch die Option der gemeinsamen Nutzung eines gesicherten Cloud-Ordners.
Alle Informationen werden vom Finanzplaner in einem speziellen EDV-Tool erfasst. Ich arbeite seit über 10 Jahren mit dem Gschwind Finanzplaner!
2. Analyse
Dann folgt die Phase der Analyse, also die Auswertung der aufgenommenen Daten. Dies geschieht quasi im „stillen Kämmerlein“, orientiert sich an den Kundenzielen und den Grundsätzen ordnungsgemäßer Finanzplanung. Hier entsteht die Strategie, die Agenda für den Präsentationstermin sowie die meist umfangreiche Empfehlungs- und ToDo-Liste!
3. Präsentation – Strategievorschlag (ein Termin)
Das finale Ende bildet die Präsentation des Status Quo beim Mandanten und der gemeinsame Blick in die Zukunft unter Berücksichtigung der vom Mandanten festgelegten Vorgaben. Das Highlight sind abschließend die Optimierungsempfehlungen und die ToDo-Liste.
  4. Strategieumsetzung (X Termine, in Abhängigkeit der individuellen Umsetzungswünsche)
Nun beginnt der eigentliche Optimierungsprozess. Ideen und Empfehlungen werden besprochen, ggf. Fachleute konsultiert, konkretisiert und anschließend umgesetzt.
  5. Update nach einem vorher bestimmten Zeitraum
Die Aktualisierung des Finanzplanes startet wieder mit der Datenaufnahme. Diese ist zwar aufgrund der Altdaten etwas einfacher, aber nicht unwesentlich zeitaufwendiger da auch jetzt jeder Vorgang einzeln angefasst wird.

Was kostet eine hochwertige Finanzplanung?
Dies ist abhängig vom zeitlichen Aufwand, der im Wesentlichen bestimmt wird von:

  • Analyseumfang
  • Detailtiefe
  • Auswertungsoptionen
  • technischer Unterstützung

Der gesamte Prozess ist extrem individuell – Nettopreise ab 1.000 € bis zu einem mehrfachen davon sind üblich.

Gibt es Finanzplanung auch für den schmalen Geldbeutel?
Ja, zum Glück, denn so kann jeder seine eigene Finanzwelt professionell erleben. Standardisierung und technischer Unterstützung sei Dank sind hier auch Preise unter 500€ machbar.

Dazu eine kleine Übersicht:

kompakter Finanzplan bis max. 500€ enthält:

  1. Status-Quo
  2. Einnahmen und Ausgabenanalyse
  3. Prüfung aller Verträge auf
    – Preis und Leistung
    – wirtschaftliche Notwendigkeit
    – individuelle Familienverhältnisse
    – Nutzung staatlicher Vergünstigungen
  4. Standardisierte Betrachtung biometrischer Risiken – Berufsunfähigkeit, Todesfall, etc.
  5. Optimierungs-/ToDo-Liste
  6. Eine Datenerhebungsliste

komplexer Finanzplan ab 1.000€ – enthält alle Punkte des kompakten Finanzplans und darüber hinaus:

  1. Status-Quo mit Option auf Echtzeitkorrektur
  2. ausführliche steuerliche Betrachtung (Keine Steuerberatung)
  3. individuelle Auswertungen und Grafiken
  4. Vielzahl von Listen mit Exportfunktion
  5. individuell anpassbare Risikoszenarien wie – z.B. Worst-Case, Berufsunfähigkeit, Todesfall, etc.
  6. Analysen für Immobilien, Beteiligungen, Depots, Finanzierungen
  7. Abgleich mit Steuerberater und anderen Fachleuten, falls erforderlich